›Bewahre den Dharma. Lebe in Eintracht. Strahle Liebe aus.‹ 
(Dhardo Rimpoche)

Fotostrecke Teil 4: Ein Stupa entsteht...


Mitte Oktober bis Dezember 2010


Als nächstes wird Rupadarshin die Inschriften auf den vier Steinblöcken am Thron vornehmen. Sie werden eingemeißelt und dann vergoldet werden. Hier werden die Steine dafür vorbereitet und unter Beifügung von Gips abgerieben. Dies wird später die Entfernung überstehenden Blattgoldes erleichtern.



26. Oktober: Die erste Inschrift ist eingemeißelt. Es hätte Dhardo Rimpoche gefallen, dass es ausgerechnet der mittlere seiner drei Sätze ist, der als erster fertiggestellt wurde: "Lebe in Eintracht" ist Dhardos Aufruf Sangha, spirituelle Gemeinschaft zu leben und zu schätzen.



In die Vertiefung der Inschrift wird ein Spezialklebstoff aufgetragen und das Blattgold darauf aufgebracht. Hier sieht man das Ergebnis nach dem Auftragen der ersten Goldschicht. Zunächst ragt das Blattgold noch unsauber über den Rand der Buchstaben hinaus.



Nachdem die letzte Lage Gold aufgetragen wurde, wird die Oberfläche abgerieben und damit auch die überstehenden Goldreste mitsamt der Staub-Gips-Schicht entfernt.




28. Oktober: Der erste Inschriftenstein ist vollendet.

 

 

 

 

 


Anfang November sind die drei ersten Inschriften fertig - Dhardos "Botschaft" an die Welt...

In einem Vortrag untersucht Jnanacandra die tiefere Bedeutung dieser drei Aussagen - drei Dimensionen spiritueller Praxis. Den Vortrag können Sie als Audiodatei kostenlos herunterladen oder online hören.



Die letzte Inschrift: Der Name und die Lebensdaten von Dhardo Rimpoche...



Am 23. November werden die Steine von einer Spedition abgeholt und auf den Rücktransport nach Vimaladhatu geschickt. Im zeitigen Frühling sollen die übrigen Steine folgen.



Drei Stunden (!) bevor die Stupa-Steine in Vimaladhatu ankommen, beginnen heftige Schneefälle. Der Spedition gelingt es wegen des Schnees nicht, die Paletten abzuladen!

Sie müssen wochenlang zwischengelagert werden und können erst am 21. Dezember bei einer Firma im Tal angeliefert werden...



...von wo aus sie mit Hilfe von Freunden aus dem Sangha per Auto unter abenteuerlichen Bedingungen den tief zugeschneiten Berg hochgefahren werden. Hier lagern die Steine nun erst einmal unter 50 cm Schneedecke.



Durch den Winter, der ungewöhnlich früh und heftig eingebrochen ist, sind alle Arbeiten in Vimaladhatu nun für einige Zeit zum Erliegen gekommen.

Auf dem Bild: Der Stupa-Sockel - kaum noch zu erkennen.




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