Fotostrecke Teil 8: Ein Stupa entsteht...

22. Mai 2011 - die Weihung des Stupa


Am Sonntag nach dem Vesak-Vollmond wird der Stupaplatz geschmückt. Der Sockel des Stupa ist in den fünf Farben des Mandala gekleidet. Der ganze Platz ist mit Mantraflaggen geschmückt...



Etwa 120 Menschen sind zusammen gekommen, um der Weihung des Stupa beizuwohnen. Der Tag beginnt mit einer gemeinsamen Meditation. Noch nie war der Schreinraum in Vimaladhatu so voll.



Bodhimitra, der so viel Arbeit und Herzblut in den Bau des Stupa gegeben hat, kann wegen eines viermonatigen Retreat nicht zugegen sein. Er ist aber in den Gedanken aller sehr präsent und hat einen symbolischen Stuhl in erster Reihe.



Am Morgen reflektiert Rupadarshin in einem Interview über die Bedeutung, die Stupas für ihn haben...



... und erzählt auch von den praktischen Herausforderungen, die der Bau des Stupa mit sich brachte



Ihm und allen anderen, die an der Erschaffung des Stupa beteiligt waren, wird von Herzen gedankt!



In der Mittagspause erweist sich wieder einmal die Großzügigkeit vieler Menschen im Sangha, die bestens für das leibliche Wohl gesorgt haben...



... nach der Mittagspause geht es reflektiver weiter...



Das Gefäß mit der Asche Dhardo Rimpoches steht nun auf dem Schrein.



In einem inspirierenden Vortrag erinnert Mahamati an die Bedeutung dieses Stupa...



... sowie an die besonderen Qualitäten Dhardo Rimpoches und seine Beziehung zu Sangharakshita und der Triratna-Gemeinschaft



Dann wird eine Siebenfältige Puja gefeiert. Während das Mantra der Weißen Tara erklingt - zu der Dhardo Rimpoche einen besonderen Bezug hatte - kann jeder der Anwesenden einen Blick auf die Reliquie werfen



Es handelt sich um ein "Tsa-tsa" nach tibetischer Art: Die Asche wurde mit Ton vermischt, in die Form der Weißen Tara gepresst und bemalt.



Zum Ende der Puja hin nimmt Mahamati das Reliquiengefäß vom Schrein...



Er stimmt das Mantra der Grünen Tara an und leitet die Anwesenden...



... in einer langen Prozession den Weg zum Stupa hinunter



... mantrasingend umwandeln die Menschen den Stupa...



... während Rupadarshin den letzten Zement anmischt



Dann legt Mahamati mit viel Ehrerbietung das Gefäß mit Dhardo Rimpoches Asche in den Stupa



... ein Moment, in dem große Freude und Tiefe spürbar sind...



Lalitaratna und Jnanacandra holen mit Rupadarshins Hilfe den letzten Stein...



... und setzen ihn in die dafür vorgesehene Aussparung ein



Mit dem vorbereiteten Zement wird der letzte Stein fest verankert



Gemeinsam rezitieren alle Anwesenden Verse des Lobes...



... auf Dhardo Rimpoche, "den Guru von Dhartsendo" ...



... Verse, die von Sangharakshita am ersten Jahrestag von Dhardos Tod verfasst wurden ...



... und seine Übung des Bodhisattvapfades preisen



In drei laut schallenden "SADHU!"-Rufen - der traditionell buddhistischen Beifallsbekundung - kommt die Freude aller zum Ausdruck. Es regnet Blütenblätter...



Mahamati schließt die Puja ab, indem er den Segen aller Bodhisattvas einlädt



Damit ist der Stupa fertiggestellt und geweiht und kann seine Kraft zum Wohle aller Wesen entfalten



Noch lange umrunden die Anwesenden still den neu entstandenen Stupa...



... bringen ihren Respekt und ihre Ehrerbietung zum Ausdruck ...



... die meisten von ihnen haben Opfergaben mitgebracht



Möge dieser Erleuchtungsstupa viele Generationen von Übenden daran erinnern, dass Weisheit und Mitgefühl möglich sind ...



... und dass das Potenzial für Erleuchtung nicht irgendwo im Abstrakten existiert, sondern in den Tiefen ihres eigenen Geistes.



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