Das tibetische Lebensrad

Eine Reise in unser Inneres - mit (Theater-)Spiel, Tanz und Meditation

Freitag, 27. April bis Dienstag, 1. Mai  

Für Menschen, die mit unseren beiden Meditationsformen vertraut sind

Wer ein tibetisch-buddhistisches Kloster besucht, sei es nun in Ladakh, Tibet oder Bhutan, wird fast immer auf das buddhistische Lebensrad treffen. In deutlichen Bildern verkörpert es die Essenz des Buddhismus und erinnert uns daran, dass jede unserer Handlungen Folgen hat - im Positiven wie im Negativen.

Das Lebensrad wird vom Totengott Yama getragen, der zuweilen auch als Mara (Gott der Verführung) interpretiert wird. Im Zentrum des Rades befinden sich ein Hahn, eine Schlange und ein Schwein - Symbole für Gier, Hass und Verblendung, umringt von den sechs Welten: der Welt der Hungergeister, der Hölle, der Welt der Menschen, der Tiere, der Krieger und der Götter.

Aufregende Symbole, die auf der einen Seite Ausdruck der tibetisch-buddhistischen Mythologie sind, auf der anderen Seite Geistesverfassungen verkörpern, die ganz real für uns erfahrbar sind: Immer wenn wir meinen "außer uns" zu sein, befinden wir uns möglicherweise in einer dieser Welten. Diesen Bildern, Verfassungen oder Energien wollen wir im Tanz, im Spiel, in theatralen Improvisationen und geleiteten Meditationen auf den Grund gehen - und nach Wegen suchen, wie wir wieder aus ihnen aussteigen können: um vom "reaktiven" in den "kreativen" Modus zu kommen - durch Mut, Einsicht und mitfühlendes Gewahrsein.

Meditation gibt uns die Möglichkeit, das Erlebte zu integrieren und in der Stille daran zu wachsen.

Es sind keine Vorkenntnisse  erforderlich, lediglich Bewegungslust, ein wenig Mut und die Freude daran, etwas Neues auszuprobieren. 

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Leitung: Lutz Pickardt und Jnanacandra

€ 226,- / 180,- / 136,- (je nach Einkommen, nähere Infos hierzu siehe unter Anmeldung & Kontakt)